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mittwoch, 30. mai 2018, 18:30 uhr

Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)
Eintritt: 6,50 € / ermäßigt: 5,50

Über Leben in Demmin
Deutschland 2017, Buch und Regie: Martin Farkas, 90 Minuten

Im Anschluss moderiertes Publikumsgespräch mit Martin Farkas, Regisseur, dem Historiker Dr. Udo Grashoff (University College London, Vorsitzender Zeit-Geschichte(n) e.V.) sowie Christof Starke (Friedenskreis Halle).

Im Frühjahr 1945 wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen, die genauen Opferzahlen der kollektiven Hysterie sind bis heute nicht bekannt. Heute versuchen Neonazis die Leerstelle zu besetzen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. An jedem 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs, vollzieht sich in Demmin ein gespenstisches Ritual: Neonazis marschieren schweigend durch die Straßen der Gemeinde, in der mehrere Hundertschaften der Polizei Stellung bezogen haben und versuchen, Gegendemonstranten von der Route fernzuhalten. An diesem angespannten Tag verdichten sich hier die Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft aufs Äußerste. In seinem Film ÜBER LEBEN IN DEMMIN geht Regisseur Martin Farkas den verborgenen Folgen der Ereignisse nach. Überlebende sprechen zum ersten Mal über die schrecklichen, lange verdrängten Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Farkas erkundet, welche Spuren die Traumatisierung und das Schweigen darüber bei den Nachgeborenen hinterlassen haben – und wie tief sie in unsere Gegenwart hineinwirken. Die Stadt wie er sie in diesem genau beobachteten, komplexen und aufrichtigen Film schildert, erscheint tief gespalten. Neben dem Wunsch nach Versöhnung und dem Willen zu einer ehrlichen Aufarbeitung stehen Hass und Feindseligkeit. So eröffnet der Film an diesem exemplarischen Ort einen neuen Blick auf den heutigen, weiterhin schwierigen Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte.

Vorschau zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=L1KAjD6G5Mw

Eine gemeinsame Veranstaltung von Puschkino, Zeit-Geschichte(n) e.V. Halle, Friedenskreis Halle e.V.

 

Zum Weiterlesen:

Mütter banden Steine an ihre Kinder und ertränkten sie
Die WELT vom 5.5.2018
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article176015129/Massenselbstmord-von-Demmin-Muetter-banden-Steine-an-ihre-Kinder-und-ertraenkten-sie.html




donnerstag, 31. mai 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichten e.V., Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Treffen der Selbsthilfegruppe „Geschädigte der SED-Diktatur“


donnerstag, 31. mai 2018, 16 - 18 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.


mittwoch, 6. juni 2018, 19 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle

Herzliche Einladung zum nächsten Vereinsabend mit dem Thema:

Die USA unter Donald Trump

Gast unseres Gesprächsabends ist Elisabeth Z. Thoburn.
Geboren 1959 in Halle/Saale, siedelte sie 1985 durch Heirat in die USA über, wo sie seither lebt und arbeitet.
Als Kunsthistorikerin unterrichtet sie am Washtenaw Community College in Ann Arbour (Michigan) und berichtet ihren Studenten dort immer wieder auch von ihrem Leben in der DDR.
Forschungsreisen führten sie in die ganze Welt, über ihre Erfahrungen schreibt sie auf ihrem Internetblog und hält Vorträge.


Elisabeth Z. Thoburn

Zum Einlesen:

DIE ZEIT, Januar 2016

Die Debatten-Polizei
An Amerikas Universitäten tobt ein Kulturkampf: Studenten wollen jegliche Diskriminierung und Sexismus vom Campus verbannen. Sie verlieren dabei jedes Maß.
https://www.zeit.de/2016/03/diskriminierung-universitaeten-usa-kulturelle-aneignung-minderheiten-studenten-protest/komplettansicht

DER TAGESPIEGEL, Januar 2016
Proteste von linken Studierenden Professoren am Pranger
An amerikanischen und britischen Hochschulen protestieren linke Studierende lautstark gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Gehen sie dabei zu weit?
https://www.tagesspiegel.de/wissen/proteste-von-linken-studierenden-professoren-am-pranger/12881560.html


 

donnerstag, 7. juni 2018, 11 - 17 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale) durch die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten vergeben:
unter Telefon 0391-560 15 01
oder per Fax 0391-560 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
- zu Unrecht Inhaftierte,
- Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
- Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
- Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
- Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
- Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
- Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu:
- Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
- monatlichen Zuwendungen („Opferrente“)
- Kinderheimen
- Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung


 

donnerstag, 28. JUNI 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichten e.V., Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle

Treffen der Selbsthilfegruppe „Geschädigte der SED-Diktatur“



donnerstag, 28. juni 2018, 16 - 18 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.

 


donnerstag, 5. juli 2018, 11 - 17 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale) durch die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten vergeben:
unter Telefon 0391-560 15 01
oder per Fax 0391-560 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
- zu Unrecht Inhaftierte,
- Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
- Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
- Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
- Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
- Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
- Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu:
- Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
- monatlichen Zuwendungen („Opferrente“)
- Kinderheimen
- Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung

 


donnerstag, 26. JULI 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichten e.V., Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle

Treffen der Selbsthilfegruppe „Geschädigte der SED-Diktatur“



donnerstag, 26. juli 2018, 16 - 18 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.

 


donnerstag, 2. august 2018, 11 - 17 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale) durch die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten vergeben:
unter Telefon 0391-560 15 01
oder per Fax 0391-560 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
- zu Unrecht Inhaftierte,
- Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
- Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
- Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
- Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
- Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
- Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu:
- Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
- monatlichen Zuwendungen („Opferrente“)
- Kinderheimen
- Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung



donnerstag, 30. august 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichten e.V., Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle

Treffen der Selbsthilfegruppe „Geschädigte der SED-Diktatur“

 


donnerstag, 30. august 2018, 16 - 18 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.

 

 

 

donnerstag, 6. september 2018, 11 - 17 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale) durch die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten vergeben:
unter Telefon 0391-560 15 01
oder per Fax 0391-560 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
- zu Unrecht Inhaftierte,
- Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
- Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
- Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
- Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
- Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
- Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu:
- Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
- monatlichen Zuwendungen („Opferrente“)
- Kinderheimen
- Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung