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Samstag, 16. september 2017, 9.30 uhr

Treffpunkt Marktplatz

Stolpersteine putzen -
im Rahmen des 13. Halleschen Freiwilligentages

Mitzubringen (Empfehlung):

Ø  Geschirrputzschwämme aus Viskose

Ø  DOMOL Edelstahl-Reiniger von ROSSMANN

Ø  Küchenkrepp zum Nachpolieren

 

mittwoch, 11. oktober 2017

Leipzig, Villa Ida

2. ÖFFENTLICHES HEARING „Sexueller Kindesmissbrauch in der DDR“

Für die gesellschaftliche Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs ist es wichtig, dass das Ausmaß und die Folgen öffentlich benannt und als Unrecht anerkannt werden. Doch genau das war vielen Betroffenen, die in der DDR aufgewachsen sind, oftmals verwehrt: Menschen, die in DDR-Heimen von sexuellem Missbrauch betroffen waren, sprachen nicht über ihre Zeit im Heim, um nicht gesellschaftlich stigmatisiert zu sein. Betroffene familiären Missbrauchs hatten oft keine Ansprechpersonen, da das Thema stark tabuisiert war. Eine öffentliche Wahrnehmung oder Aufklärung über Missbrauchsfälle fand in der DDR so gut wie nicht statt. Für viele Betroffene ist die Kindheit in der DDR zudem untrennbar mit den staatlichen politisch-ideologischen Strukturen in allen Lebensbereichen verbunden.
Betroffene von sexuellem Missbrauch in Institutionen oder im familiären Umfeld soll die Möglichkeit gegeben werden, von ihren Erfahrungen zu erzählen. Welche Strukturen haben Missbrauch begünstigt und Aufklärung verhindert? Wie war der Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen? Wie geht es Betroffenen heute?
Über diese Fragen wird gemeinsam mit Betroffenen sowie weiteren Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis gesprochen.

Programm:
http://ubskm-veranstaltungen.bafza.de/hearing-zum-thema-sexueller-kindesmissbrauch-in-der-ddr/progr
amm.html

Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
Weitere Informationen unter
www.aufarbeitungskommission.de

 

mittwoch, 18. oktober 2017, 19 uhr

Steintorcampus, Hörsaal 1, Adam-Kuckhoff-Straße 35 in 06108 Halle
Anmeldung unter 030-22 01 26 34 oder service@freiheit.org
Eintritt frei

Identitäre Bewegung in Halle – Wie umgehen mit dem neuen Rechtsextremismus?

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Tom M a n n e w i t z, Politikwissenschaftler der TU Chemnitz
Christoph G i e s a, Publizist und Autor aus Hamburg
Dr. Hilmar S t e f f e n, Verfassungsschützer

Moderation:
Dr. Johannes V a r w i c k, Prof. f. Intern. Beziehungen und Europ. an der MLU

Ein Zentrum der Identitären Bewegung direkt neben dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum der halleschen Universität; ist das eine kalkulierte Provokation und muss eine offene Gesellschaft das aushalten? Diese und andere Fragen erörtert diese Veranstaltung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Schönnewitzer Straße 9a
06116 Halle (Saale)

Tel.:+49 (0) 345.6 86 96 12
Fax: +49 (0) 345.6 86 96 13
Mobil: +49 (0) 160.90 75 78 01
birgit.kansy@freiheit.org
www.freiheit.org

Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, die Diskussion störende oder verhindernde Personen des Hauses zu verweisen. Alle anderen sind eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen, solange die Beiträge den Vorgaben des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland entsprechen.


Weitere Infos unter https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/XGRE3



sonntag, 22. oktober 2017, 17.00 uhr

weitere Aufführung am MONTAG, 23. OKTOBER 2017, 18.15 UHR

Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle
Eintritt: 6,50 €/erm. 5,50 €
Vorbestellungen im Kino unter 0345/523 86 31 möglich


Wir sind Juden aus Breslau
Preisgekrönter Dok-Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies (2016)

Am 22. Oktober in Anwesenheit von Regisseur Dirk S z u s z i e s

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Manche mußten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, bauten sie sich in den USA, England, Frankreich ein neues Leben auf. Etliche haben bei dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt.

Protagonisten:
Esther A d l e r, Gerda B i k a l e s, Anita L a s k e r – W a l l f i s c h, Renate L a s k e r – H a r p p r e c h t, Walter L a q u e u r, Fritz S t e r n, Guenter L e w y, David T o r e n, Abraham A s c h e r, Wolfgang N o s s e n, Eli H e y m a n n, Mordechai R o t e n b e r g, Max R o s e n b e r g, Pinchas R o s e n b e r g

Links und Trailer:
http://www.judenausbreslaufilm.de
https://vimeo.com/184071989
http://juedischekulturhalle.de/film-wir-sind-juden-aus-breslau/