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donnerstag, 25. oktober 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichte(n) e.V., Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle

Treffen der Selbsthilfegruppe "Geschädigte der SED-Diktatur"



donnerstag, 25. oktober 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.

 

mittwoch, 30. oktober 2018, 18 uhr

Gedenkstätte Roter Ochse, Am Kirchtor 20b, 06108 Halle

Vortrag und Gespräch
DDR-Anwälte in der Ära Honecker
„Im goldenen Käfig“

Welche Handlungsspielräume besaßen Rechtsanwälte in der DDR? Wie viele von
Ihnen arbeiteten als inoffizielle Mitarbeiter mit der Stasi zusammen? Welche Auswirkungen
hatte das auf die Gerichtsprozesse? Dr. Christian Booß (BStU) skizziert den
Versuch der Stasi, ein Idealbild vom „sozialistischen Anwalt“ zu formen.
Es besteht die Möglichkeit, bei Vorlage eines gültigen Personaldokuments, einen
Antrag auf persönliche Akteneinsicht zu stellen.
Moderation: Anja Falgowski, freie Journalistin

Eine Veranstaltung der BStU-Außenstelle Halle in Kooperation mit
Gedenkstätte ROTER OCHSE, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung
der SED-Diktatur, Zeit-Geschichte(n) – Verein für erlebte Geschichte

 

 

donnerstag, 1. november 2018, 11 - 17 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale) durch die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten vergeben:
unter Telefon 0391-560 15 01
oder per Fax 0391-560 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
- zu Unrecht Inhaftierte,
- Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
- Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
- Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
- Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
- Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
- Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu:
- Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
- monatlichen Zuwendungen („Opferrente“)
- Kinderheimen
- Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung

 


sonnabend, 3. november 2018, 17.45 uhr

Luchs.Kino Halle

Film
Wir sind Juden aus Breslau
In Anwesenheit des Regisseurs Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.
14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft. 

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitistische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Anita Lasker Wallfisch, eine wichtige Protagonistin, hielt in diesem Jahr im Deutschen Bundestag die Rede bei der Holocaust-Gedenkfeier. In diesem Jahr ist der 80. Jahrestag der Pogromnacht. Das Kapitel „Pogromnacht“ spielt in den Erinnerungen unserer Protagonisten eine elementare Rolle.

Protagonisten:
Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg

Veranstalter: Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Zeit-Geschichte(n) e.V. im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Halle
http://juedischekulturhalle.de




mittwoch, 7. november 2018, 19 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Offener Vereinsabend - Interessenten willkommen!

Gemeinsam schauen wir die Dokumentation zum "Tag X", die am 1.10. in der ARD gezeigt wurde. Aus dem Archiv zeigen wir Bilder und Filmaufnahmen unserer Exkursion zum Schloss Seeburg, das als Internierungslager vorgesehen war.

Honeckers unheimlicher Plan - Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte
Ein Film von Katharina und Konrad Herrmann

Es ist ein perfider Plan, der im Auftrag der DDR-Regierung 1967 initiiert und bis November 1989 perfektioniert und ständig aktualisiert wird. Ziel der Direktive ist es, einen Volksaufstand wie am 17. Juni 1953 schon im Keim zu ersticken. Der Plan soll deshalb im Falle von inneren Krisen in der DDR-Gesellschaft potenzielle Gegner des Staates sofort durch Verhaftung und Isolierung zum Schweigen bringen. Dafür erfasst die Staatssicherheit mehr als 86.000 DDR-Bürger im so genannten "Vorbeugekomplex". Hier sammelt das MfS alle jene, die es als gefährlich betrachtet: Friedens- und Umweltaktivisten, Oppositionelle aus Kirchenkreisen, Künstler, Andersdenkende, Ausreiseantragsteller.
Aber dabei belässt es die Stasi nicht. Sie plant mit deutscher Gründlichkeit die Festnahmen und die Bereitstellung von Isolierungslagern für über 10.000 Menschen samt Bewachung und Versorgung. Es ist eine logistische Meisterleistung. Dass dieses Vorgehen gegen die Gesetze der DDR, gegen Menschenrechte und gegen die von der DDR unterschriebene Schlussakte von Helsinki verstößt, stört in der SED- und MfS-Führung niemand.
Anhand von aufgefundenen Stasi-Dokumenten sowie von Zeitzeugenberichten rekonstruiert der Film dieses gewaltige Planspiel von unfassbarem Ausmaß und erschreckender Präzision. Und er geht der entscheidenden Frage nach, warum dieser Plan in den heißen Tagen des Wendeherbstes 1989 nicht zur Anwendung kommt


 

 

donnerstag, 29. november 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichte(n) e.V., Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle

Treffen der Selbsthilfegruppe "Geschädigte der SED-Diktatur"



donnerstag, 29. november 2018, 14 uhr

Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte, Tel.: 03 45 / 203 60 40
Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle, Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Sprechstunden der VOS e.V.
Beratung für SMT/SED-Verfolgte und ehemalige Heimkinder

Die Beratung wird durchgeführt von Waltraud Thiele (Kontakt: Tel.: 03 45 / 560 42 60) von der Stadt-Gruppe Halle der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e. V. (VOS)

An jedem letzten Donnerstag im Monat.