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rausgeschmissen :
13 Erinnerungen an Flucht und Vertreibung
Eine Dokumentation hrsg. vom Verein Zeit-Geschichte(n)
2. Auflage 2003, 209 Seiten, zahlr. Fotos, 5 EUR
ISBN 3-9808120-1-4

Mit einem Vorwort von Heidi Bohley und Beiträgen von:
Adolf Bienert, Charlotte Dreßler, Wolfgang Gottschlich, Gerald Grohmann, Horst Hähnel, Christina Kunert, Wolfgang Kupke, Käte Schumann, Gertrud Stiehl, Olga Teichert, Lothar Teschke, Annegret Weinert-Engel und Grete Wollny

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Nicht mehr lieferbar - Auflage vergriffen

Das Thema Flucht und Vertreibung gab es in der öffentlichen Debatte der DDR nicht. Die Vertriebenen hießen im offiziellen Sprachgebrauch "Umsiedler" und es war ihnen unter Strafandrohung verboten über das Erlebte öffentlich zu reden. Die hier versammelten Berichte erzählen meist aus der damaligen Kinderperspektive. Sie wurden nach einem öffentlichen Aufruf beim Verein Zeit-Geschichte(n) eingereicht und im Jahr 2002 erstmals veröffentlicht. Die Resonanz auf das Buch zeigte, wie groß das Bedürfnis ist, auch dieses Tabu endlich öffentlich zu diskutieren. Die erste Auflage war bereits nach kurzer Zeit vergriffen.

Im Oktober 2006 fand in Halle eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung statt mit dem Titel:
Ende des Tabus? - Flüchtlinge und Vertriebene in Sachsen-Anhalt ab 1945
Die Tagungsbeiträge können im Internet nachgelesen werden - mehr

Mit den Erlebnissen von Flüchtlingen und Vertriebenen in Halle und Umgebung ab 1945 beschäftigt sich das Projekt "Erinnerungsarchiv" des Vereins Zeit-Geschichte(n). - mehr