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  ERINNERUNGSARCHIV
  FLÜCHTLINGE UND VERTRIEBENE IN HALLE/ SAALE NACH 1945
 
Von 1945 bis 1949 kamen fast 35 000 Flüchtlinge und Vertriebene nach Halle und Umgebung.
Sie kamen zu Fuß oder im Zug - sie flüchteten vor der nahenden Roten Armee oder wurden vertrieben.

Die Flucht und Vertreibung der Deutschen ist kein Tabuthema mehr. Doch wie erging es den Menschen nach ihrer Ankunft, wie wurden sie von der Stadt und ihren Bürgern aufgenommen?
Darüber ist noch nicht all zu viel bekannt, obwohl die hallesche Nachkriegsbevölkerung zu fast 25 % aus Flüchtlingen und Vertriebenen bestand. Kaum jemand weiß noch, dass es über die Stadt verteilt über 20 Auffanglager gegeben hat, in der die Ankömmlinge unter schwierigen Bedingungen leben mussten.

Das Erinnerungsarchiv:
Damit es nicht vergessen wird und die Öffentlichkeit mehr darüber erfahren kann, wie es Ihnen in Halle nach 1945 ergangen ist, brauchen wir Ihre Erinnerungen!
Vielleicht haben Sie ihre Erlebnisse schon aufgeschrieben oder möchten es noch tun. Wir möchten Sie herzlich bitten uns Ihre Aufzeichnungen zur Verfügung zu stellen. Ihre Erlebnisse sind Zeitzeugnisse und können auf diese Weise für die Nachwelt erhalten werden.
Wir führen auch mündliche Zeitzeugengespräche und wenn Sie nicht schreiben, sondern sich mit uns unterhalten wollen - melden Sie sich!
Wir sind dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen und benötigen jede erreichbare Information.

Bisher eingegangene Berichte:

Leonhard Lutzke
Grete Wollny
Edith Ganz
Margarete Peukert
Siegfried Giersch